Uraufführung

Gabriele Kappes

CAMPING, CAMPING 4

Die musikalische Fortsetzungs-Revue

PREMIERE: 28.05.2011

Regie - Gisela Kahl
Musikalische Leitung - Conrad Haase
Ausstattung - Helga Leue
Ausstattung - Ulrike Schlafmann
Choreographie, Stagemanagement - Ingo Zeising
Dramaturgie - Esther Undisz
Stagemanagement - Ramona Bransch
Catharina Struwe, Alexander Wulke Catharina Struwe, Alexander Wulke, Amor Latchinian Roland Kurzweg, Alexander Wulke, Sybille Böversen, Juschka Spitzer, Inga Wolff, Catharina Struwe, Mirko Warnatz
Alexander Wulke, Catharina Struwe, Mirko Warnatz, Sybille Böversen, Juschka Spitzer, Inga Wolff, Roland Kurzweg Mirko Warnatz, Alexander Wulke, Inga Wolff, Juschka Spitzer, Catharina Struwe Inga Wolff, Juschka Spitzer, Catharina Struwe
Benjamin Schaup, Juschka Spitzer, Catharina Struwe, Roland Kurzweg Benjamin Schaup, Juschka Spitzer, Sybille Böversen, Catharina Struwe, Inga Wolff, Roland Kurzweg, Mirko Warnatz, Alexander Wulke, Maria Prüstel Catharina Struwe, Maria Prüstel, Benjamin Schaup, Mirko Warnatz, Alexander Wulke, Sybille Böversen, Juschka Spitzer, Roland Kurzweg, Inga Wolff

Es spielen:

Isolde Baumeister - Catharina Struwe
Bernd Baumeister - Alexander Wulke
Angelika Molch - Sybille Böversen
Otto Molch - Mirko Warnatz
Wiebke Nadler-Kopf - Juschka Spitzer
Fanny Kießling-Köhler - Inga Wolff
Der Kommissar - Roland Kurzweg
Martha Fröhlich - Maria Prüstel
Erik Freitag - Benjamin Schaup
Der Geist des alten Platzwartes - Heinz Klevenow
Nino, das Kind der Baumeisters - Amor Latchinian
Bademeister - Lutz Jahn
Bademeister - Frank Köckritz
CAMPinskiBIGBAND - Musikalische Leitung, Klavier - Conrad Haase
Gitarre - Andreas Faller
Trompete, Flügelhorn, Keyboard - Joachim Hesse
Bassgitarre - Oliver Klemp
Gitarre - Lars Kutschke
Drums, Percussion - Sascha Mock
Saxophone, Flöte, Keyboard - Christian Patzer

Wieder ist Sommer. Der Campingplatz erwacht zum Leben, die Urlauber trudeln ein, zum vorletzten Mal. Doch das wissen sie noch nicht. In diesem Jahr ist vieles anders als sonst. Bernd ist als neuer Platzwart ganz schön aufgeregt, seine Frau Isolde hilft, wo sie kann, aber sie denkt auch oft an Kommissar Kühn. Der reist, wie auch Wiebke und Fanny, solo an. Wiebke hat sich von Heinz-Harald getrennt und Stefan Köhler weilt für drei Jahre in China. Beim Baden findet Wiebke jedoch einen fremden, schönen Mann, der an den Strand gespült wurde. Er erinnert sie an Heinz-Harald und kurz entschlossen leistet sie Erste Hilfe. Auch Otto braucht Hilfe, denn er hat den Verdacht, dass Angelika ihm untreu geworden ist. Kommissar Kühn gibt ihm einen folgenreichen Tipp. Otto verschwindet und überlässt das Feld seinem Bruder, dem Seemann. Da taucht vom Campingplatz gegenüber eine attraktive junge Frau auf, die ihren verschwundenen Freund sucht ...

Liebe, Eifersucht, ungezügelte Leidenschaften und coole Musik mit Hits wie „Summer in the City“, „Bad“, „Kiss“ und „Could it be magic“ machen diesen Sommer für alle zum heißesten überhaupt!

KARTEN
VVK 16 €  erm.   9 €
AK   18 €  erm. 11 €

Für alle Vorstellungen der Reihe SOMMER THEATER:
Kinder 4 - 10 Jahre
VVK 5 € 
AK 6 €
Kinder bis zum vollendeten 3. Lebensjahr kostenfrei.

KRITIKEN / AUSZÜGE

Mit der gefeierten Premiere der musikalischen Fortsetzungs-Revue CAMPING, CAMPING 4 hat die NEUE BÜHNE Senftenberg am Wochenende die Sommersaison im Amphitheater eröffnet. Das Stück von Gabriele Kappes über das turbulente Treiben auf einem Campingplatz in der Regie von Gisela Kahl erhielt von den Besuchern starken Beifall. Es war die erste Aufführung unter dem neuen Zeltdach am Senftenberger See.
WELT ONLINE, 29.05.2011

 

Das ist ein großer Tag für Senftenberg und den Landkeis Oberspreewald-Lausitz, ja, für die ganze theaterbegeisterte Region. Erst eine halbe Stunde nach Mitternacht leert sich das Amphitheater.
Dem Festakt folgt die Uraufführung der vierten Folge der musikalischen Fortsetzungsrevue CAMPING, CAMPING von Gabriele Kappes, zweieinhalb Stunden Sommertheater und ein kurzer, aber umso donnernderer Applaus für ein neues, amüsantes Stück um das turbulente Zeltplatzleben. Wie gehabt: passend zum Ort, dem Lausitzer Seenland, wieder mit viel Tanz und Gesang, voller Spaß und guter Laune. Kurz vor Ende des Abends stellt Alexander Wulke noch einmal klar, wer hier das Sagen hat: "Ich", meint er betont lässig und setzt ein leichtes Zittern in die Stimme seines Bernd Baumeisters: "Ich bin hier der Platzwart." - Ja, das muss gesagt sein. Denn leicht hat es Baumeister nicht. In den vergangenen Folgen nämlich gab Ex-Intendant Heinz Klevenow - von ihm stammte seinerzeit übrigens die Idee für ein Freilufttheater - die Rolle als bärbeißiger Stiesel, für den neben Ordnung und Disziplin nur eines galt: dass alles nach seiner Trillerpfeife tanzt
Alexander Wulke spielt eine andere Type: Unsicher und schwankend ist der große Mann. Und deshalb sind die Dauercamper auf der Bühne, all jene Charaktere, die wir aus den vorangegangenen Folgen kennen, am Anfang schon ein wenig irritiert. Angelika und Otto Molch, Kommissar Kühn und auch Wiebke und Fanny wollen nämlich, dass sich nichts verändert. Das Publikum aber liebt die Konstanten und den Wechsel. Deshalb begrüßt es nicht nur das bewährte Muster der Revue, beklatscht die wunderbare CAMPinskyBigband und die unter der Regie Gisela Kahls hinreißend, immer leicht ironisch dargebotenen Hits von Prince bis Clueso wie auch die luftig-heiteren Choreografien Ingo Zeisings, sondern freut sich auch über das Dach und den neuen Platzwart.
Doch Baumeister hat wirklich was zu sagen. Zum guten Ende des Großkoschener Sommernachtstraums, bei dem es immer um die Liebe und ihre Verwicklungen geht und zu dem Maria Prüstels Martha Fröhlich und Benjamin Schaups Erik Freitag zwei kraftvolle Zeltplatz-Neulinge "angereist" sind, ruft er zu Versöhnung auf. Angelika (Sybille Böversen) soll ihrem Mann verzeihen. Otto hat sich nämlich als sein eigener Bruder ausgegeben, um Angelika eine Affäre nachzuweisen. Die treue Gemahlin ist empört, tut zum Glück jedoch das einzig Richtige. Sie verzeiht. - Kein Wunder. Denn wer wollte diesem Otto - Mirko Warnatz läuft wieder zu komödiantischer Höchstform auf - widerstehen. Zumal er den guten alten Marvin Gaye so betörend interpretiert.
Märkische Allgemeine, 31.05.2011

 

Umjubelte Premiere von CAMPING, CAMPING 4 im Amphitheater am Senftenberger See - erstmals unterm Dach. "Um ein Billett sich fast die Hälse bricht" - darum mussten die 600 Premierenzuschauer am Sonnabend nicht fürchten. Aber schon eine Stunde vor Vorstellungsbeginn hatte sich eine lange Schlange der Wartenden gebildet. Das in der Abendsonne leuchtende Ampitheaterdach strahlte seiner Premiere und der von CAMPING, CAMPING 4 entgegen. Ein Fest wurde der Premierenabend für Besucher und Theaterleute der NEUEN BÜHNE Senftenberg gleichermaßen.
Der einzige, der am Premierenabend an "dem überdachten Zeltplatz" zu nörgeln hatte, war der Geist des alten Platzwarts aus dem Orkus. Prompt legt Neuplatzwart Bernd Baumeister (Alexander Wulke) einen peinlichen Fehlstart hin. "Ich brauche dich", säuselt er seiner Isolde ins Ohr. "Auf dem Zeltplatz!" Das ist zuviel. Isolde (Catharina Struwe) erinnert sich postwendend an Bernds Fehltritt mit Dauercampinggast Fanny (Inga Wolff), die in diesem Jahr alleine anreist wie auch Wiebke (Juschka Spitzer), der Heinz-Harald abhanden gekommen ist. Auch bei Stammgastpaar Otto und Angelika Molch (Sybille Böversen) kriselt es. Der deprimierte Otto (Mirko Warnatz) argwöhnt eine Internetaffäre seiner Ehehälfte nach 25 Jahren. Zum Glück können die Frauen wenigstens Solo-Kommissar Kühn umgarnen und in Wiebkes Arme wird ein geheimnisvoller junger schöner Mann (Benjamin Schaup) mit "36 Grad und noch heißer" beim erotischen Wellenbad gespült. Der war, wen wundert es, der verzweifelten Martha Fröhlich (Maria Prüstel), die gar nicht mehr fröhlich sein kann, aber dafür wunderbar singen, verloren gegangen. Der Countdown der Verwechslungen und Liebesverirrungen in der musikalischen Revue von Gabriele Kappes in der Regie von Gisela Kahl läuft auf Hochtouren. Die CAMPinskyBIGBAND unter bewährter Leitung von Conrad Haase liefert die zündenden Rhythmen, die perfekt inszenierten Tanzchoreografien von Ingo Zeising sorgen für optischen Genuss und die Schauspieler glänzen mit viel Spaß an temperamentvoll-komödiantischer Spielweise und ihren bekanntermaßen guten Gesangsleistungen. Die Zuschauer im ausverkauften Amphitheater-Rund hatten ihren Spaß an der vierten Auflage der munteren Campingplatzgeschichten. Schließlich wusste man, dass alles ins Lot kommen würde, auch wenn Catharina Struwe als Isolde sich in wunderbarste Rachsüchtigkeit steigert, als Kommissar Kühn ihr seine Annäherung mit einem Synapsensprung erklärt, und der Platzwart Bernd als Gernegroß-Macho Fanny erobert und ihr dann mit heruntergelassener Hose panisch davon läuft. "Du hast gedacht, ich sage Nein", singt sie ihm wütend hinterher. Mirko Warnatz glänzt als fiktiver Otto-Bruder Robert musikalisch und komödiantisch, um seine Angelika wieder zu erobern. "Illusionen blühen im Sommerwind" fast drei Stunden lang am Senftenberger See, bis die Realität alle einholt. "Ich hab mich so gesehnt", schmachtet Otto und Bernd weiß, auf seinem Zeltplatz ist alles in Ordnung. Kein Platzverweis! Die Premierenbesucher verließen ihre Plätze erst nach stürmischen Zugaben. CAMPING, CAMPING 4 hat die Zelte unterm Amphitheaterdach erfolgreich aufgeschlagen.
Lausitzer Rundschau, 30.05.2011

 

Am vergangenen Sonnabend hatten die 600 Besucher des Amphitheaters am Senftenberger See einen dreifachen Grund zum Jubilieren. Das auf Initiative vom ehemaligen Intendanten der NEUEN BÜHNE Heinz Klevenow geschaffene Freilichttheater wurde 10 Jahre alt. Und an diesem Tag konnten die Gäste nicht nur die Premiere des vierten Teils der Kultrevue „Camping, Camping“ von Gabriele Kappes erleben, sondern sie konnten auch zum ersten Mal unter einem das Theater überspannenden Zeltdach Platz nehmen.
Nach einem Rückblick auf die Geschichte des Amphitheaters gab Intendant Sewan Latchinian die Bühne frei für die Premiere der musikalischen Revue „Camping, Camping 4“, die von Gisela Kahl inszeniert wurde. Die CAMPinskiBigband unter der bewährten Leitung von Conrad Haase schafft mit ihrem temporeichen und ausdrucksstarken Musizieren gleich von Anfang an eine einzigartige Atmosphäre. Auf dem Zeltplatz gibt es dann ein Wiedersehen mit den aus den Vorjahren bekannten Campern. Doch Einiges ist in diesem Jahr anders. Neuer Platzwart ist der allen bekannte Camper Bernd Baumeister (Alexander Wulke, bravourös vielschichtig). An seiner Seite steht seine Frau Isolde (Catharina Struwe, vielseitig, ausdrucksstark singend), die ihm seine Affäre mit der Camperin Fanny (Inga Wolff) nachträgt. Und sie bleibt auch misstrauisch, denn Fanny kommt diesmal genauso wie Wiebke (Juschka Spitzer) ohne Mann auf den Zeltplatz. Aber für die Frauen einschließlich Isolde gibt es bald neue Objekte der Begierde. Da ist erst Kommissar Kühn (Roland Kurzweg). Und dann wird ein Unbekannter (Benjamin Schaup), der seinen Namen vergessen hat, an den Strand gespült und gleich von Wiebke okkupiert. Zu allem Übel rast dann Martha Fröhlich (Maria Prüstel), die ihren Freund sucht auf den Zeltplatz. Auch beim Ehepaar Molch (Sybille Böversen, Mirko Warnatz, zwei wunderbare Komödianten) gibt es Probleme. Otto verdächtigt seine Frau, untreu zu sein. Um sie zu überführen, erscheint er als sein eigener Bruder Robert auf dem Campingplatz. Auch Baumanns Sohn Nino (Amor Latchinian) kann man kennenlernen. Er rappt temperamentvoll über den Campingplatz. Dank des pointierten, quirligen Spiels des Ensembles werden die Lachmuskeln des Publikums ständig in Schwingungen versetzt. Dazu kommt dann noch die Musik der Band, der Gesang und der Tanz der Schauspieler. Ingo Zeising hat wieder aussagekräftige Choreografien entwickelt. Beeindruckend ist die Gesangsleistung der Schauspieler. In jeder Spielsituation wird ein passender Song gesungen. Die Interpretation ist immer genau und situationsgerecht. Diese Inszenierung ist ein Erlebnis für Jung und Alt.
Niederlausitz-Aktuell, 30.5.2011

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